Paracetamol (Acetaminophen)
Besonders betroffene Tiere: Katze, Hund
Warum gefährlich
Paracetamol ist für Katzen sehr gefährlich; schon geringe Mengen, bezogen auf das Körpergewicht, können zu einer Vergiftung führen, und die Symptome beginnen in der Regel innerhalb weniger Stunden. Bei Katzen ist die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren, gestört; bei Hunden hingegen sieht man vor allem Leberschäden. Einige Erkältungsmedikamente enthalten ebenfalls Paracetamol.
Mögliche Anzeichen
- Bräunliches oder bläuliches Zahnfleisch
- Schwellung im Gesicht und an den Pfoten
- Atembeschwerden
- Schwäche
- Erbrechen
- Abfall der Körpertemperatur
Was tun
Nehmen Sie die Medikamentenverpackung mit und rufen Sie sofort den Tierarzt an, ohne auf Symptome zu warten. Versuchen Sie nicht, Erbrechen auszulösen, solange der Tierarzt es nicht ausdrücklich sagt. Geben Sie Ihrem Tier keine Humanarzneimittel, es sei denn, der Tierarzt empfiehlt es.
Kein Erbrechen auslösen; falls nötig, macht das die Tierärztin oder der Tierarzt in der Praxis. Verpackung mitbringen.