Mause- und Rattengifte
Besonders betroffene Tiere: Hund, Katze
Warum gefährlich
Mausegifte enthalten unterschiedliche Wirkstoffe: Stoffe, die die Blutgerinnung stören, Vitamin D3 (Cholecalciferol), Bromethalin sowie Zink- bzw. Aluminiumphosphid. Jeder dieser Wirkstoffe schädigt andere Organe und erfordert eine andere Behandlung; der Wirkstoff lässt sich weder an der Farbe noch an der Form des Produkts erkennen. Bei Giften, die die Blutgerinnung stören, können die Blutungssymptome erst nach einigen Tagen beginnen.
Mögliche Anzeichen
- Schwäche und Kraftlosigkeit
- Blasses Zahnfleisch
- Nasenbluten oder unerwartete Blutungen
- Atembeschwerden
- Erbrechen (kann blutig sein)
- Zittern oder Krampfanfälle
Was tun
Rufen Sie auch dann sofort eine Tierärztin bzw. einen Tierarzt an, wenn keine Symptome auftreten. Nehmen Sie die Verpackung oder das Etikett des Produkts mit; der Wirkstoff bestimmt die Behandlung. Versuchen Sie nicht, Erbrechen auszulösen, ohne dass die Tierärztin bzw. der Tierarzt es Ihnen sagt.
Kein Erbrechen auslösen; falls nötig, macht das die Tierärztin oder der Tierarzt in der Praxis. Verpackung mitbringen.